Versöhnung

Die Grundaussage des christlichen Glaubens besteht darin, dass wir von Gott bedingungslos und ohne jede Einschränkung geliebt sind. Die Liebe Gottes gilt uns immer – auch und gerade in unserem Versagen und an den Grenzen unserer eigenen Möglichkeiten. Das Sakrament der Versöhnung oder umgangssprachlich Beichte genannt, eröffnet einen Raum für Vergebung, Umkehr und Neubeginn und schafft Versöhnung zwischen Gott und Mensch.

In unseren Kirchen gibt es einen Beichtstuhl (Hofen) und ein Beichthaus (Wasseralfingen), in welchen zu den vorgegebenen Zeiten bei einem Priester gebeichtet werden kann.

Ergänzend zur anonymen Beichte gibt es auch die Möglichkeit eines persönlichen Beichtgespräches. Das ist ein persönliches Gespräch, in dem man in einer ungezwungenen Atmosphäre über die eigenen Grenzerfahrungen, über Versagen und Schuld spricht. Es geht dabei immer um Aufrichtung, Ermutigung und die Zusage der Vergebung. Gerade wenn man keine Erfahrungen (mehr) mit dem Sakrament der Versöhnung hat, wird der Priester gern helfen, einen persönlichen Einstieg in ein Beichtgespräch zu finden.

Beichtgelegenheiten gibt es meist 14-tägig jeweils samstags von 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr vor dem Abendgottesdienst. Die Termine entnehmen Sie bitte dem Stephanusboten und dem Georgsblatt. Nach telefonischer Absprache mit Pfarrer Harald Golla können auch Beichtgespräche an anderen Terminen vereinbart werden.

In der Advents- und Fastenzeit finden zudem Bußfeiern statt.