Caritas vor Ort - Gemeindecaritas

In unseren Kirchengemeinden sollen solidarische Gemeinschaft (Koinonia), Zeugnis der Frohen-Botschaft (Martyria), Feier der Gottesnähe (Liturgia) und konkrete Nächstenhilfe (Diakonia/Caritas) spürbar werden.

Caritas ist für uns gelebte Nächstenliebe gegenüber Menschen in Not. Ihre Wurzeln hat sie in der Liebe Jesu zu den Menschen.

Schon die ersten christlichen Gemeinden nahmen diesen Auftrag sehr ernst. So lesen wir in der Apostelgeschichte 1,33-35:

„Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.“

Auch heute gibt es trotz staatlicher Absicherung viele Menschen, die Not leiden. Diese Not zeigt sich in vielfältiger Weise, in dem Menschen z. B. ausgegrenzt und ausgenutzt werden, vereinsamen und in Armut leben.

Wir wollen alles tun, um notleidenden Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, damit sie wieder selbstbestimmt leben können.

Natürlich erwarten wir von keinem, dass er seinen Besitz veräußert, um anderen zu helfen. Wir sind aber dankbar für jede Spende oder tatkräftige Mithilfe, um bedürftigen Menschen helfen zu können.

Wer Hilfe benötigt oder Hilfe anbieten kann, darf sich vertrauensvoll an Gemeindereferentin Daniela Grimm wenden. Sie ist für die Gemeindecaritas zuständig und kommt gerne mit Ihnen über mögliche Hilfsangebote ins Gespräch.